Oberarmstraffung (Dermolipektomie)
Indikation
Äußere Lebenseinflüsse oder biologische Veranlagung sind häufige Ursachen für die Erschlaffung der Haut an den Extremitäten. Die elastischen Fasern in der Haut ermüden und führen zu einem unschönen Hängen der Haut, das gerade an den Oberarmen bei sommerlicher Bekleidung als sehr störend empfunden wird.
Operation
Da es sich bei der erschlafften Oberarmhaut nicht um ein Zuviel von Unterhautfettgewebe handelt, sondern um einen viel zuweiten Weichteilmantel des Armes, ist eine Fettabsaugung wie häufig von Patienten verlangt, nicht sinnvoll sondern kontraproduktiv, da sie das bestehende Problem noch verstärkt. Um den bestehenden Hautüberschuss zu korrigieren muss eine Entfernung von Haut und Unterhautfettgewebe erfolgen. Diese erfolgt auf der Innenseite des Oberarmes und hinterlässt dort und in der Achselhöhle feine Narben. Der Straffungserfolg kann in Abhängigkeit von der entfernten Hautmenge sehr beträchtlich sein.
Betäubung
Die Operation erfordert eine Vollnarkose.
Klinikaufenthalt
Ein stationärer Aufenthalt von einem Tag ist erforderlich.
Nach dem Eingriff
Vor der Operation angepasste Kompressionswäsche sollte für 2 Wochen getragen werden.

